Steven Malekas

Steven Waios Malekas unterrichtet seit Oktober 2017 an der Gitarren-Akademie-Linden. Nachdem er zehn Jahre an der Musikschule Bamberg klassische Gitarre lernte, entschloss sich Steven im Jahr 2008, sich neueren Musikstilen zu widmen und schwenkte um auf die Plektrumtechnik. Steven erlernte im Selbststudium die Akkord-Skalen-Theorie und verfeinerte peu à peu seine Improvisationskünste. Hilfestellung erhielt Steven von dem renommierten Jazzgitarristen Alex Baboian sowie von Nikos Aspiotes. 2013 nahm Steven den Studiengang Philosophie und Gräzistik auf, entschloss sich aber dazu, der Musik seine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Derzeit absolviert Steven die Ausbildung zum Berufsmusiker in den Bereichen Jazz/Rock/Pop am Music-College Hannover.

Interview

Warum spielst Du Gitarre?

Weil ich in das Instrument verliebt bin. Als ich fünf war, habe ich in Bamberg musikalische Früherziehung genossen. Die Lehrerin begleitete uns meistens mit Gitarre. Das hat mich fasziniert und war bis dahin das Instrument, das mir am Nähesten schien. Mit 18 habe ich mich dann noch einmal richtig in das Instrument verliebt nach dem Album „Friday Night at San Francisco“ von Al Di Meola, John McLaughlin und Paco de Lucia.

Welche Musikstile magst Du besonders gern?

Jazz, Fusion, Rock, Pop und barocke Musik. Bach mag ich sehr gerne. Ich habe eine Leidenschaft für Musik aus dem Balkan.

Welche Musikstile unterrichtest Du?

Bei Jazz, Rock, Pop ist man bei mir richtig. Ich habe zehn Jahre Konzertgitarre gespielt, bevor ich mich der Popularmusik zugewandt habe, daher kann ich Grundlagen (aber auch nur diese) in Konzertgitarre vermitteln.

Warum sollten Kinder und Jugendliche ein Instrument lernen?

Weil es eine der besten Möglichkeit ist, sich ohne Worte auszudrücken. Worte sind zunächst einmal nicht primär dazu da, uns selbst zu begreifen und auszudrücken. Musik und ganz besonders Improvisation ist ein super Vehikel dafür. Ich bin fest davon überzeugt, dass man sich durch Improvisation selbst besser verstehen lernen kann.

Außerdem planen wir so oft im Alltag, dass wir gar nicht mehr die Fähigkeit haben auf Unvorhergesehenes locker und ohne Stress zu reagieren. Für die eigenen Nerven ist’s also auch noch ziemlich gut.

Gibst Du auch Unterricht für Erwachsene?

Ja klar. Ich habe Schüler zwischen 4 und 66 schon unterrichtet.

Was gehört zu Deinem Standardprogramm. Was kannst Du besonders gut vermitteln?

Pop-Songs, insbesondere von den Beatles, und Jazz-Standards. Ich glaube, wenn man die Beatles gut studiert hat, ist man für den Pop-Bereich, komme was da wolle, gut vorbereitet. Total gerne spiele ich mit Schülern Jazz-Standards. Ich habe ein eigenes Unterrichtsprogramm für Schüler, die in einer schulischen BigBand spielen wollen.

steven@gitarren-akademie-linden.de

Plektrumtechnik, Liedbegleitung

Hörproben

Fly me to the moon