Interview

Marek LipskiWarum spielst Du Gitarre?
Ich habe seit dem siebten Lebensjahr Unterricht. Allerdings erst Klavier – und das nur klassisch. Seinerzeit habe ich noch in Polen gelebt. Dort war das System etwas anders. Quasi eine zweite Schule am Nachmittag. Musikschulunterricht war nicht nur Instrumentalausbildung, sondern auch Gehörbildung, Musiktheorie und Chor. Später habe ich klassische Gitarre hinzugenommen. Als ich elf Jahre alt war sind wir dann nach Deutschland gezogen. Klavier und Gitarre habe ich dann weitergelernt. Mit 15 Jahren habe ich meine erste E-Gitarre gekauft und ganz autodidaktisch weitergemacht. So bin ich zur Gitarre gekommen. Nach dem Abitur habe ich beschlossen ein Musikstudium zu beginnen.

Auf welchen Musikstil hast Du dich spezialisiert?
Ich habe zwei Pole: Die eine Seite ist der härtere Rock und Metal; auf der anderen Seite kenne ich mich im Jazz und Funk sehr gut aus. So, als ob in mir zwei Herzen schlagen würden.

Unterrichtest Du auch Klassik?
Bis zum gewissen Grad. Dadurch, dass ich klassische Musik als Kind gelernt habe, kann ich Schülern, die an klassischer Musik interessiert sind, bis zu einem ganz ordentlichen Level begleiten.

Warum sollten Kinder und Jugendliche ein Instrument erlernen?
Die Anforderungen ein Instrument zu erlernen sind vielschichtig. Musizieren ist gut für die Entwicklung und sensibilisiert. Gerade im jungen Alter. Wer regelmäßig musiziert wird feinfühliger – und etwas heller im Köpfchen.

Unterrichtest Du auch Erwachsene?
Ja, durchaus gerne. Im Umgang ist man natürlich auf einer anderen Ebene als mit Kindern. Erwachsene kommen mit anderen Fragen und anderen musikalischen Interessen. Ich bin für jegliche Altersstufe grundsätzlich offen.

Was kannst Du besonders gut vermitteln?
Es hängt davon ab, mit welcher Gitarre die Schüler lernen. Es macht einen Unterschied, ob Western-, Akustik- oder E-Gitarre. Bei der Liedbegleitung darf Bob Dylan`s „Knocking on heavens door“ nicht fehlen. „Nothing else matters“ von Metallica ist auch ein Muss. Im Hardrock vermittele ich gerne AC/DC: „Highway to hell“, „Thunderstruck“ oder „Back in black“ dürfen nicht fehlen. Ich habe einen großen musikalischen Fundus, auf den ich jederzeit zurückgreifen kann. Oft werde ich auch durch die Wünsche meiner Schüler angeregt.

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